Ein Brief in die Vergangenheit

Der verrückte Erfinder Manfred Glühmann glaubt eine Maschine erfunden zu haben, die Briefe in die Vergangenheit schicken kann. Deswegen schreibt er an seinen früheres Ich einen Brief, in der er sich selbst warnt und gleichzeitig bittet etwas gegen die Rohstoffverschwendung zu tun.

12.05.2030  

Lieber Herr Glühmann und gleichzeitig mein Früheres-Ich,

bitte nimm diesen Brief ernst und unternehme etwas gegen die Rohstoffverschwendung, die zu deiner Zeit stattfindet. Ich werde dir jetzt erzählen, wie wir heute Rohstoffe abbauen und wer sie bekommt. Ebenfalls schildere ich dir die Folgen eures Verhaltens.

Der Rohstoffabbau läuft wie bei euch. Es hat sich nichts verändert, außer dass die Maschinen stärker sein müssen als bei euch, da tiefer gegraben werden muss.Das ist nie ein Kinderspiel gewesen und jetzt ist das schlimmer und schwerer als je zuvor. Außerdem werden die Quellen durch das Militär gut gesichert. Trotzdem wird der Rohstoffmangel immer größer.

Man vermutet, dass es in paar Jahren keine brauchbaren Rohstoffe mehr auf der Erde geben wird. Deswegen versuchen Forscher Rohstoffe künstlich herzustellen. Das ist bis jetzt keinem gelungen. Ingenieure und Wissenschaftler versuchen sogar schon Wege zu finden, vom erdnächsten Planeten die besonders wichtigen Erze und seltenen Erden abzubauen.

Und nicht zu vergessen ist auch, dass Schrotthändler sehr reich geworden sind, denn man hat ihnen alles abgekauft um daraus unbedingt benötigte Metalle wieder zu recyclen. Aus dem gleichen Grund haben sich auch  viele Autofriedhöfe aufgelöst.

Zu beachten ist auch, dass es nur noch sehr, sehr wenige Bäume gibts. Schuld daran ist euer Verhalten. Durch den Baummangel sucht man saubere Luft fast schon vergeblich. Außerdem hat sich die Ozonschicht verdünnt, sie hat sogar schon an vielen Stellen Löcher,die nicht mehr ,,heilen“ können. Zurückzuführen ist all dies auf das unverantwortliche Handeln der Menschen in Deiner Zeit.

Kommen wir zurück zu den Rohstoffen. Was passiert nach dem wir sie nach schwerer Arbeit abgebaut haben? Es findet eine Auktion statt, bei der sich nur die Länder beteiligen können, die Geld haben. Alle anderen gehen leer aus, die armen Länder sind abhängig von den Rohstoffmonopolisten. Die, die es sich leisten können sind nur eine kleine Zahl. Dennoch diktieren sie den anderen ihren Willen. Sie können es sich leisten, sie besitzen die Rohstoffe, um ihre Indutrie in Gang zu halten.

Aber auch in den reichen Ländern gibt es bereits Schwierigkeiten. Der Export ist gering und somit auch die Nachfrage. Viele Fabriken können nichts mehr herstellen und gehen pleite. Das führt dazu, dass Menschen in großer Zahl ihren Job verlieren.

Wenn ich den Fernseher anschalte, laufen fast überall die Nachrichten, in den es um Ländern geht, die noch Rohstoffquellen besitzen. Einige Kanäle erzählen, wie schwer es die Entwicklungs- und Schwellenländer haben, Industrieländer zu werden.

Ach ja, es fahren nur noch einige wenige, sehr reiche Leute Autos, alle anderen können sich die Haltung einfach nciht mehr leisten. Das sind alles Folgen eures Verhaltens. Ihr habt euch keine Gedanken gemacht und nun möchte ich dich warnen und bitten etwas zu unternehmen. Denn die Folgen eurer Taten übernehmen die nächsten Generationen. Also unternehmt etwas solange ihr die Gelegenheit habt, denn bald ist es zu spät.

Mit freundlichen Grüßen
Manfred Glühmann

Unsere Ozonlöcher

Die Ozonlöcher bestehen aus drei verschiedenen Sauerstoffatomen. Die
Fluorchlorkohlenwasserstoffe werden durch die UV-strahlen gespaltet und es
entstehen freie Wasserstoffatome, die sich binden wollen und sich deswegen mit
einem Sauerstoffatom von der Ozonschicht verbinden.

Um unsere Ozonschicht zu retten muss man den FCKW Gehalt in der Luft
senken. FCKW wird z.B. in Kältemaschinen benutzt oder auch in vielen
Sprühdosen. Falls die Ozonschicht kaputt gehen würde, würden verstärkt UV-Strahlen auf die Erde strahlen und die Erde würde stark erwärmt. Es würden aber
auch viele Menschen, bevor die Ozonschicht ganz zerstört wäre, Hautkrebs
bekommen.

Dies ist übrigens ein schlechtes Beispiel für Nachhaltigkeit, denn hier wird nicht in
die Zukunft gedacht, sondern nur versucht aus FCKW gebrauch zu machen,
obwohl dies der Erde schadet.
Mit diesem Problem müssten sich dann nachfolgende Generationen befassen.(Simon)

Alles was wir hatten?

Warum der Tropenwald?

Der  Tropische Regenwald ist eines der größten Wunder der Natur. Mit seiner unglaublichen Artenvielfalt und Einzigartigkeit verzaubert er uns. Seine größten geschlossenen Waldgebiete liegen in Brasilien, der Demokratischen Republik Kongo und Indonesien. Sie sind unentbehrlicher Teil des globalen Klimasystems und Lebensraum für etwa zwei Drittel aller Tier- und Pflanzenarten der Welt. Sich vorzustellen, dass all das friedlich und unberührt ist, ist einfach, doch die Wahrheit sieht anders aus:

Durch die stätige Rodung dieses grünen Paradieses sind bereits große Teile des einstigen Bestandteils unwiderruflich zerstört worden. Doch es nimmt kein Ende! Der absolute jährliche Flächenverlust tropischer Wälder ist in Afrika am größten (5,3 Millionen Hektar), gefolgt von Südamerika (3,4 Millionen Hektar) und Asien (2,4 Millionen Hektar). Die Gründe für die brutale Vernichtung der Wälder bestehen zum größten Teil aus der Umwandlung in landwirtschaftliche Flächen, etwa für Palmöl, Soja, Kaffee, Kakao, Kautschuk oder Viehhaltung. Gerodet wird geldsparend.

Meistens wird einfach alles verbrannt, ohne dabei Rücksicht auf Tiere zu nehmen, von denen viele den Flammen nicht mehr entkommen können und enden wie dieser Orang Utan, der in Indonesien auf schreckliche Weise einfach mit verbrannt wurde.

Hier geht es zu einem Foto, dass zeigt, wie die Orang Utans unter der Brandrodung leiden

Täglich sterben so bis zu 150 Tierarten aus, von denen 90% noch unbekannt sind. Nie waren es so viele, nie war der jährliche Flächenverlust größer, nie hat der Tropische Regenwald unsere Hilfe mehr benötigt als jetzt! Es ist höchste Zeit zu Handeln und etwas zu unternehmen um dieses Grauen zu stoppen; deshalb haben wir das Projekt „Tropenwald“  ins Leben gerufen.

Unser Projekt

Maja, Nele und ich haben es uns zur Aufgabe gemacht, auch andere Menschen über Nachhaltigkeit im Zusammenhang mit dem Tropenwald zu informieren, herauszufinden, wie bewusst sie sich bereits für seinen Erhalt einsetzten und Spenden zu sammeln. Dazu haben wir vor der Europa Passage in der Mönckebergstraße einen Informationsstand mit Infomaterial aufgestellt, das uns von der gemeinnützigen Organisation „Robin Wood“ zugeschickt worden ist. Wir haben eine eigene Umfrage gestartet und wer etwas spenden wollte, konnte das natürlich auch.

Unser erster von drei geplanten Terminen konnte leider nicht stattfinden, da der Antrag auf eine Stellplatzgenehmigung von der Behörde noch nicht beantwortet worden war. Doch eine Woche später,  am Samstag, dem 21.April, war es dann doch so weit. Für einige Stunden waren wir dort und was mir persönlich aufgefallen ist, ist das sich nur sehr wenige Menschen für den Tropenwald zu interessieren scheinen. Durch unsere Umfrage haben wir dann doch einen Zugang zu den Leuten gefunden. Herausgestellt hat sich aber, dass die meisten zwar gern und bereitwillig unsere Fragen beantwortet haben, doch nur die wenigsten dazu bereit waren zu spenden.

Aktion vor der Europapassage

Aktion vor der Europapassage

Am darauffolgenden Samstag, dem 28.April, haben wir unsere Aktion widerholt. Es war besseres Wetter, es waren mehr Menschen unterwegs und die Stimmung war besser. Insgesamt haben wir ungefähr 80€ eingenommen und unsere Umfrage hat ergeben, dass das Umweltbewusstsein bis zu  den 50-59 Jährigen stetig ansteigt. So wird mit zunehmendem Alter beispielsweise stärker darauf geachtet Recycling Papier im Haushalt zu verwenden und nur Möbel mit Umwelt- oder Nachhaltigkeitssiegel zu kaufen.

Auch wenn es bei der Organisierung eigentlich immer drunter und drüber ging und alles ein bisschen chaotisch war, haben wir, denke ich, jeder etwas aus der Sache gelernt. Ich für meinen Teil habe gelernt, dass es vielen Menschen nicht egal ist, was mit dem Tropischen Regenwald passiert, doch dass sie sich nicht aktiv für etwas einsetzen, von dem sie denken, dass es nicht direkt mit ihrem Leben in Verbindung steht. Man muss diesen Menschen die Augen öffnen und zeigen,  dass es uns alle betrifft, wenn die Vernichtung des Tropenwaldes weiter voranschreitet, nicht nur tausende von Tieren, Pflanzen und auch Menschen vor Ort.

Robin Wood

Unsere Spenden gehen an die deutsche Umwelt- und Naturschutzorganisation „Robin Wood“, die sich, neben den Themen  Energie und Verkehr,  hauptsächlich mit dem Roden des Tropischen Regenwaldes befasst. Wir unterstützten diese Organisation, da wir wissen, dass all unsere Spenden ausschließlich dem Erhalt unserer Tropenwälder zugutekommen.

Bereits jetzt sind nur noch etwa 40% der Waldgebiete unberührt. Wir müssen etwas tun, denn „ das wirkliche Öl und das wirkliche Gold der Zukunft sind Wasser und saubere Luft.“ (Abel Pacheco de la Espriella). Wir müssen jetzt handeln, bevor es zu spät ist und es heißt: Der Tropische Regenwald war alles was wir hatten. (Elena)

Hier geht es zur Tropenwald-Seite von Robin Wood.

Tropenwälder – Wie lange bleiben sie uns noch?

Der Tropenwald bedeckt 6 % der Erdoberfläche. Vor 100 Jahren war es doppelt so viel.
(Robin Wood)

Täglich wird der Tropenwald von uns Menschen für industrielle Zwecke zerstört. Nicht nur um Holz zur Produktion von Toiletten- und Schreibpapier und zur Herstellung von Möbeln zu gewinnen, sondern zunehmend auch für Kosmetika, Margarine, oder Treibstoff.
Mehrere Hektar Tropenbäume müssen für Plantagen weichen, auf denen Soja- und Palmöl, produziert wird oder für Weiden, auf denen Rinder grasen.
Wir alle konsumieren diese Güter, doch die Folgen unseres Handelns macht sich kaum jemand bewusst:

Die Tropenwälder, die sich etwa von 10° nördlich bis 10° südlich des Äquators über vier Kontinente erstrecken, sind das artenreichste Ökosystem der Erde. Sie stellen einen wichtigen Lebensraum für indigene Völker dar, die sich mit ihrer nachhaltigen Wirtschaftsweise dem Tropenwald angepasst haben und für 90 % aller Pflanzen- und Tierarten der Welt.

Die Abholzung der Tropenwälder ist die Hauptursache für das steigende Artensterben.
Jeden Tag sterben ca. 100 verschiedene Tier- und Pflanzenarten aus. Doch dabei allein bleibt es nicht: Die Zerstörung der Tropenwälder wirkt sich auch negativ auf das Klima aus: Die Pflanzen der tropischen Regenwälder sind global betrachtet wichtige Sauerstoffproduzenten. Sie nehmen Kohlenstoffdioxid auf und wandeln diesen in Sauerstoff um. Mit der Vernichtung der Pflanzen wird dieser Photosynthese-Kreislauf zerstört. Hinzu kommt, dass das in den Bäumen gespeicherte CO2 durch Brandrodung freigesetzt wird und der CO2-Gehalt in der Atmosphäre ansteigt. CO2 gehört zu den Gasen, die erheblich zum sogenannten Treibhauseffekt beitragen.
Außerdem wird der Wasserkreislauf des Tropenwaldes durch die Abholzung zerstört.
Dieser Kreislauf entsteht dadurch, dass das dichte Blätterdach der Tropenbäume – einige Bäume werden bis zu 60 Meter hoch – sowie die auf den Bäumen wachsenden Pflanzen den Starkregen auffangen. Die intensive Sonneneinstrahlung – die Sonne steht in diesen Breitengraden beinahe senkrecht zur Erdoberfläche – bewirkt eine Verdunstung des Wassers. Es bilden sich Wolken, die abregnen und dem Tropenwald wiederum Wasser spenden. Die Wolkendecke und das Blätterdach der Bäume bewirken zudem, dass die Hitze der Sonne abgekühlt wird und die Strahlen nicht mit voller Kraft auf den Erdboden einstrahlen. Werden die Tropenbäume gefällt, kann die Sonne ungeschützt auf die Erdoberfläche auftreffen. Die verbleibenden Pflanzen, welche an Schatten gewöhnt sind, vertrocknen. Letzten Endes dörrt der Boden, der typisch für diese Vegetationszone so gut wie keine Nährstoffe enthält, aus und wird beim nächsten heftigen Niederschlag weggeschwemmt. Das sensible Ökosystem des tropischen Regenwald ist damit zerstört.

Zusammenfassend gesagt: Wenn wir weiterhin Waren konsumieren, für deren Produktion die Tropenwälder unserer Erde zerstört werden, sterben auch in Zukunft weitere Tier- und Pflanzenarten aus., indigene Völker verlieren ihren Lebensraum, die Erderwärmung steigt an und die Klimakatastrophe nimmt ihren Lauf.
Auf dieser Seite finden sich interessante Bilder, die intakten und zerstörten Regenwald zeigen

Weltweit gibt es verschiedene Projekte, in denen der Tropenwälder bereits nachhaltig Erhalten wird: Beispielsweise überprüft die Kampangne RSPO bei Waren, die Palmöl enthalten, ob für deren Produktion Tropenwald zerstört wurde. Die Palmöl-Produkte, die nachhaltig angebaut wurden, können ein Sigel beantragen.
Des weiteren wurden Schutzzölle errichtet, die die Rodung verhindern soll.
Auch deutsche Organisationen setzen sich für die Tropenwälder ein.
Beispielsweise Robin Wood. Robin Wood ist eine Umweltorganisation, die sich neben den Bereichen Verkehr und Energie auch verstärkt den Themen Wald und Tropenwald widmet. Dazu machen sie oft spektakuläre Aktionen, in denen sie versuchen gewaltfrei ihre Meinung an die Öffentlichkeit zu bringen. Mitarbeiter der Organisation besuchen Schulen und öffentliche Veranstaltungen, um über drängendsten ökologischen Probleme zu informieren. Zusätzlich erscheint vierteljährlich das Robin Wood-Magazin und monatlich der Robin Wood-Newsletter. Beide informieren die Mitglieder über aktuelle Umweltprobleme und Aktionen.

Aber auch ohne einer Organisation beizutreten, kann man von hier aus etwas tun und dazu beitragen, Katastrophen, wie die Zerstörung der Tropenwälder zu verhindern!
Wenn jeder Mensch sein Papier recycelt und selbst Recycling-Papier kauft, also in Form von Toiletten-, Schreib- und Druckerpapier und zusätzlich beschriebenes Papier als “Schmierpapier” verwendet, wäre schon ein Schritt getan. Außerdem könnte ganz Deutschland den Holzbedarf zu 50 % von Wäldern aus eigener Region abdecken und damit die Tropenwälder entlasten. Außerdem sollte man beim Kauf darauf achten, ob Holz- oder Palmöl-Produkte mit einem Nachhaltigkeitssiegel versehen sind. Auch unseren Fleischkonsum sollen wir überdenken. Wie oft pro Woche essen wir Fleisch? Stammt das Fleisch von Tieren aus der eigenen Region oder von Rindern, die auf Flächen grasten, für die der Tropenwald weichen musste? Würden wir alle bewusster und rücksichtsvoller konsumieren, könnte uns der wenige Tropenwald, den wir noch haben, erhalten bleiben.

Doch nur über das alles zu schreiben, reichte uns nicht. Wir haben uns überlegt, zusätzlich zum Blogbeitrag selbst aktiv zu werden und für den Tropenwald Geld zu sammeln. Die Grundidee war schon mal vorhanden und nach aufwendiger Organisierung (einen Banner malen, eine Genehmigung für das Aufstellen eines Infostandes einholen, mit einer Umweltorganisation in Verbindung treten und Texte schreiben) haben wir in der Hamburger Innenstadt vor der Europa-Passage an zwei Samstagen im April einen Infostand aufgebaut und sind mit den Menschen vor Ort in Kontakt getreten, um sie zu informieren. Dazu haben wir Infomaterial von der Umweltorganisation Robin Wood (an die auch unsere Spende gehen wird) erhalten, welches wir ausgelegt bzw. an die Passanten verteilt haben. Die selbst geschriebenen Texte haben wir an einer von unserem Hausmeister Herrn Egel geliehenen Stellwand präsentiert. Zudem haben wie einen Fragebogen angefertigt, um herauszufinden, wie umweltbewusst Menschen mit Papier und Holz umgehen. Dieser hat ergeben, dass Männer und Frauen in etwa gleich, und Menschen zwischen 50 und 59 am nachhaltigsten mit Papier und Holz umgehen.
Die Aktion hat uns nicht nur selbst den Tropenwald mit seiner Einzigartigkeit und seinen Problemen etwas näher gebracht, sondern auch gezeigt, wie wenig Menschen sich für das Thema interessieren:
Viele haben uns von vornherein abgewiesen, einige haben unsere Fragen beantwortet, andere haben Infomaterial mitgenommen. Nur wenige haben Geld gespendet, kaum jemand ist von sich aus zu unserem Stand gekommen, um sich zu informieren. Und doch haben sich immer wieder Menschen bei uns dafür bedankt, dass wir sie angesprochen und informiert haben. Schlussendlich konnten wir 85 EURO sammeln und diese werden wir in den nächsten Tagen Robin Wood zukommen lassen.

Banner

StellwandDer Stand

Mit PassantenMit Passanten 2

Ich wünsche mir, dass unsere Aktion wenigstens zu einem kleinen Teil zum Erhalt des Tropenwaldes beigetragen wird. Uns hat es noch einmal vor Augen geführt, wie wichtig der Tropenwald für die Welt ist und wie entscheidend es ist, dass jeder seinen Beitrag dafür leistet, die Zerstörung des Tropenwaldes aufzuhalten. Auch wenn sich nicht übermäßig viele Menschen für unseren Infostand interessiert haben, hoffe ich dass wir zumindest einige dazu anregen konnten, mehr für die Umwelt zu tun und das war unser Einsatz auf jeden Fall wert.
(Maja)

Quellen:
http://de.wikipedia.org/wiki/Tropischer_Regenwald
http://www.robinwood.de/
Die letzten Regenwälder – RV Verlag – Herausgeber: Mark Collins, 1990

Einblick in den Wirtschaftsteil einer Zeitung des Jahres 2030

Folgen des Ölkriegs immer schlimmer: Erneuter Anstieg der Benzinpreise!

Die Lage ist wohl doch ernster als angenommen. Der Benzinvorrat wird immer kleiner. Auch die gestrige Rekordmarke von 4.50€ wurde geknackt: Die Ölscheichs erhöhen den Preis pro Liter auf 5.50€. Bei weiter konstanten Anstieg bleibt nur noch zu hoffen, dass die Experten der deutschen Autobauer bald eine Lösung für ein Elektroauto zu erschwinglichen Preisen finden. Dies wäre der Beste weg, den Ausbeutern die Stirn zu bieten und obendrein auch noch den CO² Ausstoß zu verringern.

Neuartiges Wärmekraftwerk vorgestellt
Die drastische Wüstenbildung durch den extremen Wärmeanstieg in den 
Mittelmeerländern und Amerika macht es möglich:
In den besagten Wüstenregionen werden nun riesige Glaskuppeln errichtet, 
durch die die Sonnenstrahlen fallen. Die dadurch entstandene Hitze lässt Wasser
verdampfen. Dieser Wasserdampf wird durch Rohre geleitet.
Der Dampf treibt dann schließlich eine Turbine an, welche durch die Rotation den Generator betreibt. Der Dampf wird anschließend kondensiert und wieder verwendet.
Der Wirkungsgrad dieser Form von Kraftwerk soll bei sage und schreibe 80% bis 90% liegen und kann somit den größten Teil des Energiebedarfs der westlichen Welt decken.
In Kombination mit anderen alternativen Energiegewinnungen schaffen wir den Ausstieg aus der veralteten und umweltschädlichen Vernichtung von fossilen Brennstoffen und können den CO² Ausstoß deutlich verringern.


Neue Recycling-Politik vorgestellt

Der nächste Schritt in die Autarkie der westlichen Welt ist getan.

Der neue Fahrplan der Grünen geht ganz klar nach dem Motto Recycling. Und zwar richtig. Laut einer Sprecherin soll diese Maßnahme nicht nur umweltfreundlich sein, sondern auch Arbeitsplätze schaffen.

Ein Beispiel hierfür: Der Kühler eines Computers ist kaputt.

Der Laie von 2012 würde den Kühler durch einen Neuen ersetzen und den Alten in den Müll werfen. Was sind denn schon 20€? Doch nun kann man seinen Elektro”schrott” an Sammelstellen abgeben. Die dort beschäftigten Mitarbeiter werden den Schrott behandeln und ihn wieder einsatzbereit machen.

Statt den Schrott also in Ghana oder anderen Ländern zu verbrennen, kehrt er jetzt wieder einsatzbereit an den Absender zurück. Auch dadurch wird der CO² Ausstoß gehemmt und wir bewahren die “seltenen Erden” vor dem vollständigen Abbau.

Ich hoffe dieser Ausschnitt kann meine Vorstellung der Situation im Jahre 2030 ein wenig erläutern.

Sandro
P.S. Wer Rechtschreibfehler findet darf sie behalten.

Abholzung des Amazonas-Regenwaldes

Abholzung des Amazonas-Regenwaldes

Die fortschreitende Abholzung des größten tropischen Regenwaldes bedroht nicht nur die Pflanzenvielfalt. Der Amazonas Regenwald, der fürs Weltklima eine wichtige Rolle spielt, könnte austrocknen, fürchten Forscher. Bis 2030 droht der Verlust mindestens weiterer großer Teile seiner Fläche.

Wenn man den Begriff Amazonas Regenwald hört, denkt man sofort an riesige Wälder, noch unendeckte Arten und eine große biologische Vielfalt. Doch mittlerweile verschwindet immer mehr dieses außergewöhnlichen Waldes in unserem Papier oder wird zu Möbeln aus exotischem Holz verarbeitet.

Das Amazonas-Gebiet ist 4.1 milionen Quadratkilometer groß, mehr als zehnmal so groß wie Deutschland. Forscher gehen davon aus, dass schon etwa ein fünftel des Regenwaldes verloren ist. Durch illegale Rodungen wird, ob nun um an das Holz heran zu kommen oder um Weidefläche zur Viehzucht zu gewinnen, der Amazonas Regenwald in den nächsten 20 Jahren um weitere 20 Prozent schrupfen, wie eine Studie von Wissenschaftlern um Britaldo Silveira Soares von der Universidade Ferderal de Minas Gerais in Belo Hrizonte (Brasilien).

Andere Forscher behaupten sogar bis 2030 könnten bis zu 55 Prozent des Regenwaldes beschädigt oder zerstört sein. Umweltschützer sehen die Ursache für die Rodung darin, dass die Nachfrage an Soja und Rindfleisch gestiegen ist. Für die Menschen lohnt es sich also ihren Wald zu Roden und die Fläche in Acker zu verwandeln.

Die Abnahme der biologischen Vielfalt ist nicht das einzige Problem, das die Rodung der Wälder mit sich bringt. Denn sie hat auch einen Einfluss auf das Klima. Die Bäume können Wasser aus dem Boden aufnehmen und dieses in Form von Dampf wieder abgeben, der eine entscheidene Vorraussetzung für die Kumuluswolken sind. Diese Wolken versorgen den Wald nämlich mit ausreichend Regen.

http://www.br.de/fernsehen/br-alpha/sendungen/schulfernsehen/erde-wind-wetter118~_v-image512_-6a0b0d9618fb94fd9ee05a84a1099a13ec9d3321.jpg?version=1324059473045

Sind die Bäume aber abgeholzt, regnet es weniger im tropischen Regenwald. Dies führt dann dazu, der Wald nicht mehr genug Wasser bekommt, das empfindliche Gleichgewicht gestöhrt wird un schließlich wahrscheinlich viele exotische Tiere und Pflanzen aussterben.

Würde der Amazonas-Regenwald irgendwann gar nicht mehr da sein, hätte nicht nur Brasilien ein größer werdendes CO2-Problem, denn die Bäume des Regenwaldes speichern 90-140 Millarden Tonnen Kohlenstoffdikoxid. Diese Menge wird innerhalb von 9 bis 14 Jahren von uns Menschen freigesetzt. Ein qkm Wald kann zwischen 90 und 545 kg CO2 innerhalb eines Jahres der Atmosphäre entziehen. Könnte man erreichen, dass im Regenwald keine Bäume mehr abgeholzt werden würden, wäre das ein großer Schritt gegen den Klimawandel.

Doch gibt es da leider einen Haken. Viele Bauern im Amazonas-Gebiet leben von der Abholzung des Regenwaldes. Würde die Abholzung also gestoppt werden würde es die Farmer und die Soja-Konzerne rund 1 Millarde US-Dollar kosten. Damit die Länder wie Brasilien oder Peru die Rodung des Regenwaldes stoppen, wurde auf der Welt-Klima-Konferenz beschlossen, dass an diese Länder eine Entschädigung für die verlorene Wirtschaft erhalten sollen. Dieses Geld zur Entschädigung zu beschaffen wird veraussichtlich langwierig werden.

Wer sich nachhaltig verhalten will, sollte also keine Möbel aus exotischen Hölzern kaufen. Desweiteren sollte man nicht den Sojaanbau in Brasilien unterstützen.

Quellen:
http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/a-533034.html
http://www.wikipedia.org/
Amazonas-Regenwald

(Alexej)

Treibhausgase? Ohne mich!

Über Jahrmillionen war das Klima-System auf der Erde im Gleichgewicht und wird jetzt durch den Eingriff des Menschen durcheinander gebracht. Die maßlose Verbrennung fossiler Energieträger wie Kohle, Öl und Gas verstärkt den natürlichen Treibhauseffekt und hat schon zu einem weltweiten Temperaturanstieg geführt. Geniale Erfindungen wie das elektrische Licht, beheizte Wohnungen, das Flugzeug und das Auto bedrohen inzwischen unsere Lebensgrundlagen.

Jedes Auto, welches für Deutschland eine große Bedeutung hat, denn deutsche Autos verkaufen sich besser als jedes andere deutsche Gut, verbrauchen zusammen jährlich rund 21 Millionen Tonnen  Benzin. Aber was keinen Autofahrer interessiert ist, welche Folge diese massenhafte Verbrennung von Benzin ist. Durch die Verbrennung der Kraftstoffe wie beispielsweise Benzin wird Kohlenstoffdioxid freigesetzt, welches zu den Treibhausgasen gehört. Die Treibhausgase sorgen für eine stärkere Erwärmung der Erdatmosphäre. Sie verstärken den so genannten Treibhauseffekt. (Der Treibhauseffekt sorgt für eine stärkere Erwärmung der Erdatmosphäre).

Hier wird der Treibhauseffekt sehr anschaulich erklärt

Die Folgen der Treibhausgase

Die Folgen der Erwärmung, sind, dass sich die durchschnittliche Temperatur auf der Erde bis zum Jahr 2100 um bis zu 5,8 Grad Celsius erhöhen wird. Falls es zu so einer Klimaveränderung kommt, folgen heftige Überflutungen durch Regenfälle und Stürme werden häufiger.

Der Meeresspiegel steigt, Gletscher schmelzen ab

Die Erderwärmung hätte zur Folge, dass der Meeresspiegel in den nächsten 100 Jahren um bis zu 90 Zentimeter ansteigen würde. So entstehen vor allem Stürme und Überflutungen von Küstengebieten.

Trinkwasser wird immer schmutziger

Die Erderwärmung hätte zur Folge, dass in beispielsweise den Mittelmeerregionen, Zentral-Asien, im südlichen Afrika und Australien bereits weniger Regen fallen würde. Außerdem würde das Wasser für Wasserkraftwerke oder zum Kühlen von Kraftwerken, zum Beregnen von Feldern und zum Trinken nicht mehr reichen, sicherlich wird das dann teurer. Doch am schwersten wiegt, dass etwa drei Milliarden Menschen unter Wasserknappheit leiden werden.

Ausbreitung der Krankheiten

Die Erderwärmung hätte zur Folge, dass sich die Moskito-Mücken, die an warmes Klima gewöhnt sind weiter ausbreiten, da es in großen Gebieten der Erde wärmer wird. Den Menschen wird im Sommer auch Hitzestress stärker zu schaffen machen. Viele Menschen in den Entwicklungsländern werden durch zu wenig oder schmutziges Wasser erkranken.

 Die Pflanzen- und Tierwelt verändert sich

Die Erderwärmung hätte zur Folge, dass viele Pflanzen und Tiere unseres Planeten durch die Klimaerwärmung gefährdet werden. Dies bedeutet, dass Pflanzen und Tiere in kühlere Gebiete ausweichen müssen. Dabei könnten empfindliche Arten aussterben. Besonders bedroht sind Korallenriffe, Feuchtgebiete in Küstennähe und Lebewesen in sehr kalten Erdregionen, zum Beispiel in der Arktis.

Die Menschen der Gegenwart müssen jetzt anfangen die Welt positiv zu verändern!

Wenn wir all diese Folgen der Erderwärmung verhindern wollen, müssen wir sparsamer mit den Rohstoffen umgehen, denn das Angebot an natürlichen Rohstoffen ist begrenzt. Dies trifft auf fossile Energieträger, landwirtschaftliche Rohstoffe, Metalle, Erze und auch Wasser zu. Außerdem muss jeder Mensch drauf achten, dass er auf Autos, welche mit Benzinmotoren oder Dieselmotoren fahren verzichtet. Nachhaltige Möglichkeiten wären z.B. Solarzellenautos,  Autos mit einem Elektroantrieb, aber auch Wasserstoffbetriebene Autos, bei denen 0 % Abgase prodoziert werden. Oder man setzt sich lieber auf ein Fahrrad. Dies gelingt nicht, wenn man größere Strecken absolvieren möchte, doch auch in diesem Fall wäre es besser, wenn man mit dem Bus fährt! (Alex)

Quelle: http://www.kinderwelt.org/elternratgeber/folgen-des-treibhauseffektes/