Treibhausgase? Ohne mich!

Über Jahrmillionen war das Klima-System auf der Erde im Gleichgewicht und wird jetzt durch den Eingriff des Menschen durcheinander gebracht. Die maßlose Verbrennung fossiler Energieträger wie Kohle, Öl und Gas verstärkt den natürlichen Treibhauseffekt und hat schon zu einem weltweiten Temperaturanstieg geführt. Geniale Erfindungen wie das elektrische Licht, beheizte Wohnungen, das Flugzeug und das Auto bedrohen inzwischen unsere Lebensgrundlagen.

Jedes Auto, welches für Deutschland eine große Bedeutung hat, denn deutsche Autos verkaufen sich besser als jedes andere deutsche Gut, verbrauchen zusammen jährlich rund 21 Millionen Tonnen  Benzin. Aber was keinen Autofahrer interessiert ist, welche Folge diese massenhafte Verbrennung von Benzin ist. Durch die Verbrennung der Kraftstoffe wie beispielsweise Benzin wird Kohlenstoffdioxid freigesetzt, welches zu den Treibhausgasen gehört. Die Treibhausgase sorgen für eine stärkere Erwärmung der Erdatmosphäre. Sie verstärken den so genannten Treibhauseffekt. (Der Treibhauseffekt sorgt für eine stärkere Erwärmung der Erdatmosphäre).

Hier wird der Treibhauseffekt sehr anschaulich erklärt

Die Folgen der Treibhausgase

Die Folgen der Erwärmung, sind, dass sich die durchschnittliche Temperatur auf der Erde bis zum Jahr 2100 um bis zu 5,8 Grad Celsius erhöhen wird. Falls es zu so einer Klimaveränderung kommt, folgen heftige Überflutungen durch Regenfälle und Stürme werden häufiger.

Der Meeresspiegel steigt, Gletscher schmelzen ab

Die Erderwärmung hätte zur Folge, dass der Meeresspiegel in den nächsten 100 Jahren um bis zu 90 Zentimeter ansteigen würde. So entstehen vor allem Stürme und Überflutungen von Küstengebieten.

Trinkwasser wird immer schmutziger

Die Erderwärmung hätte zur Folge, dass in beispielsweise den Mittelmeerregionen, Zentral-Asien, im südlichen Afrika und Australien bereits weniger Regen fallen würde. Außerdem würde das Wasser für Wasserkraftwerke oder zum Kühlen von Kraftwerken, zum Beregnen von Feldern und zum Trinken nicht mehr reichen, sicherlich wird das dann teurer. Doch am schwersten wiegt, dass etwa drei Milliarden Menschen unter Wasserknappheit leiden werden.

Ausbreitung der Krankheiten

Die Erderwärmung hätte zur Folge, dass sich die Moskito-Mücken, die an warmes Klima gewöhnt sind weiter ausbreiten, da es in großen Gebieten der Erde wärmer wird. Den Menschen wird im Sommer auch Hitzestress stärker zu schaffen machen. Viele Menschen in den Entwicklungsländern werden durch zu wenig oder schmutziges Wasser erkranken.

 Die Pflanzen- und Tierwelt verändert sich

Die Erderwärmung hätte zur Folge, dass viele Pflanzen und Tiere unseres Planeten durch die Klimaerwärmung gefährdet werden. Dies bedeutet, dass Pflanzen und Tiere in kühlere Gebiete ausweichen müssen. Dabei könnten empfindliche Arten aussterben. Besonders bedroht sind Korallenriffe, Feuchtgebiete in Küstennähe und Lebewesen in sehr kalten Erdregionen, zum Beispiel in der Arktis.

Die Menschen der Gegenwart müssen jetzt anfangen die Welt positiv zu verändern!

Wenn wir all diese Folgen der Erderwärmung verhindern wollen, müssen wir sparsamer mit den Rohstoffen umgehen, denn das Angebot an natürlichen Rohstoffen ist begrenzt. Dies trifft auf fossile Energieträger, landwirtschaftliche Rohstoffe, Metalle, Erze und auch Wasser zu. Außerdem muss jeder Mensch drauf achten, dass er auf Autos, welche mit Benzinmotoren oder Dieselmotoren fahren verzichtet. Nachhaltige Möglichkeiten wären z.B. Solarzellenautos,  Autos mit einem Elektroantrieb, aber auch Wasserstoffbetriebene Autos, bei denen 0 % Abgase prodoziert werden. Oder man setzt sich lieber auf ein Fahrrad. Dies gelingt nicht, wenn man größere Strecken absolvieren möchte, doch auch in diesem Fall wäre es besser, wenn man mit dem Bus fährt! (Alex)

Quelle: http://www.kinderwelt.org/elternratgeber/folgen-des-treibhauseffektes/

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18 Gedanken zu „Treibhausgase? Ohne mich!

  1. Der meiner Meinung nach richtigen Schlussfolgerung am Ende des Artikels möchte ich hinzufügen: Hinterfragen und Reduzieren der Ansprüche an persönliche Mobilität und Konsum mit der Konsequenz der Einschränkung halte ich für unerlässlich für eine nachhaltige Reduzierung der Umweltbelastung. Am Beispiel Fahrrad sieht man: es ist anstrengend, ich komme nicht so weit, ich bin langsamer, ich werde ggf. nass … aber ich schade nicht.
    Ich denke, ohne „Rückschritte“ im Mobilitäts-/Lebensstandard in den Industrienationen lässt sich die geschilderte Entwicklung nicht aufhalten. Aber wer ist schon zu solchen Schritten bereit? Ich bin längst nicht so konsequent. Ansätze, aber in Summe doch noch zuviel CO2-Verbrauch.
    In großem Stil wirkte solche Einschränkung dem wirtschaftlichen Wachstum entgegen, oder ? Wie kann also eine Nation (oder ihre Lenkung), deren Wirtschaftsmodell auf Wachstum beruht, das erreichen ?

  2. Schön, hier entsteht ja ein richtiger Austausch – super! Das Problem, dass Herr Dorn anspricht ist ja, dass wir alle im Grunde wissen: nur durch Verzicht auf Gewohntes und Gemütliches ist es als Einzelner möglich, seinen Beitrag zu umweltbewussterem Handeln zu leisten. So weit, so gut. Dummerweise wird die Weltbevölkerung rapide größer, alle wollen satt werden. Es muss also viel produziert werden, am besten billig. Damit viel produziert werden kann und alle satt werden, müssen immer mehr Leute arbeiten – zum einen, damit sie sich selbst und ihre Familien ernähren können. Zum anderen, damit sie Geld verdienen (auch als einheimischer Holzfäller auf Borneo), dass Sie dann wieder ausgeben können, und hier geht der Schlenker in die Finanzwirtschaft: Dieses komische Geld- und Wirtschaftssystem, in dem wir leben, funktiort nur, solange Firmen/Nationen Gewinne erwirtschaften, am besten jedes Jahr mindestens 5 % mehr. Um Gewinne zu erwirtschaften, muss man immer immer mehr produzieren, immer billiger werden und immer schlechtere Löhne zahlen, denn wenn man Leute rausschmeißt, haben die ja keine Arbeit und kein Geld mehr und können ohne dies ja auch nichts mehr kaufen, um die Wirtschaft anzukurbeln.

    Ok, das ist ein bisschen sehr vereinfacht dargestellt und die Thematik tatsächlich viel komplexer, aber leider ist das Problem allein durch Verzicht und bewussteren Konsum noch nicht gelöst. Aber das ist ja das Schöne an Blogs: Ideen kundtun und sich austauschen, Rechtschreibfehler sind sch..ßegal. Lösungen für große Probleme findet man nie allein! 🙂

  3. Ich denke Arbeitslosigkeit könnte man auch mit alternativer Energie bekämpfen. Solar- oder Windkraftwerke sind nämlich noch viel zu selten! Man könnte Arbeitskräfte, die momentan arbeitlos oder in der „fossile Rohstoffe“-Branche tätig sind, in andere Projekte stecken, z.B. große WIndparks (auf dem Meeren aufgrund von Platzmangel) oder altbewerte Straßenlaternen durch Solarlaternen austauschen, wie es in einigen Ländern (grade in Warmen) schon der Fall ist.
    Was den Verlust der Gemühtlichkeit angeht: Leute, die für die Umwelt und die Zukunft nicht auf ihre Ahnnehmlichkeiten verzichten wollen sind faul und unverantwortlich, denn man muss auch an die kommenden Generationen denken und sollte nicht so egoistisch sein!

    • Hi Samira, sehe ich genauso, aber: wo fängt Verzicht an? Es gibt schon lange 3-Liter-Autos, Elektro- und Biogas-Autos, trotzdem geht der Trend momentan zu riesigen benzinfressenden SUVs. Niemand muss permanent unterwegs mit der Welt vernetzt und erreichbar sein, trotzdem hat so gut wie jeder ein Smartphone. Ohne Handy leben im 21. Jahrhundert – wer tut das noch? Die Kleidung kauft man bei Marken-Herstellern, Zara, H&M – fairer Handel? Fehlanzeige. Für Lippenstifte, Make-Ups usw. werden immer noch Tierversuche durchgeführt, aber hält das die Damenwelt vom Schminken ab? Und wer kauft nur Bio-Produkte und Produkte aus fairem Handel? Mc. D. und Burger K. geht doch so schnell und einfach!
      Das hat mit Egoismus wenig zu tun, sondern mit Verfügbarkeit und Marketing – was neu ist, wird gekauft, weil es „Trend“ ist. man muss schon ein sehr abgebrühter im Wald lebender Naturbursche sein, um sich dem Massenkonsum komplett zu entziehen. Aber auch kleine Schritte können eine Veränderung bringen – es ist nur leider gesellschaftlich kaum möglich, die Zeit und den Fortschritt einfach wieder zurück zu drehen.

      • Dann werden wir halt zu „im Wald lebenden Naturburschen“ (oder -Mädchen), die Fairtrade kaufen und sich nicht schminken! 🙂

      • Das was du sagst Malte, ist richtig ! Ich finde das nicht wir den ersten Schritt machen müssen, sondern die Models , Prominenten usw. , denn nur wegen denen kaufen wir doch eigentlich bei Zara, H&M usw. ! Würden viele VIP`s sagen, dass sie sich bsp. nicht mehr schminken wollen, dann würden es andere Mädchen vielleicht auch nicht mehr tun !

      • Guten Morgen.
        Wie wär’s mit folgendem: Ganz sachlich und unbestechlich
        http://co2-rechner.wwf.de/wwf/?cat=person
        Ich finde wichtig, herauszufinden, wo im „Big picture“ die größten Sparpotentiale sind.

        Zu der Rolle der Models und VIPs – da hab ich so meine Zweifel, wer hier die Henne und wer das Ei ist. Ich denke ja, dass etliche derer Geld dafür bekommen, ihren followern (uns?) genau das vorzuleben, was – wenn nachgeahmt – den maximalen Profit einfährt. Häufig einhergehend mit maximalem Konsum also maximalem Resourcenverbrauch. Glücklicherweise habe ich ja die Wahl, das mitzuspielen und fühle mich in der Demokratie eher als Henne denn als Ei! (ok, klappt nicht immer, …. Man wird oft genug schwach ). Gruß aus Bonn, Tobias

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