Fairtrade eine Strategie zur Armutsbekämpfung?

Durch die Globalisierung ist es keine Seltenheit, dass im herrschenden Wirtschaftssystem die Industrieländer Profit auf Kosten der Entwicklungsländer machen. Deshalb ist es umso wichtiger, dass die Bevölkerung auf diese Problematik aufmerksam gemacht wird. Zahlreiche Projekte setzen sich für bessere Lebens- und Arbeitsbeziehungen der benachteiligten Produzenten ein. „Fairtrade“ ist ein weltweit bekanntes Projekt, das zur Armutsbekämpfung beiträgt.

Was ist Fairtrade?

Fairtrade, auf Deutsch auch Fairer Handel genannt, ist ein Projekt, das durch gerechtere Handelsbeziehungen die Situation der benachteiligten Produzentenfamilien in den Entwicklungsländern verbessern soll. Fairer Handel bezieht sich hauptsächlich auf Waren, die aus Entwicklungsländern in Industrieländer exportiert werden (z.B. Kaffeebohnen, Bananen, Kakao etc.). Die Produkte aus fairem Handel sind mit einem Fairtrade-Siegel gekennzeichnet, welches sicherlich viele von uns schon mal irgendwo gesehen haben.

Ziele von Fairtrade

Das Ziel des Fairen Handels ist es die Lebens- und Arbeitsbedingungen der Produzenten durch Zahlung von fairen Preisen zu verbessern. Zudem sollen bei der Produktion der Waren die Menschenrechte eingehalten werden.

Wie funktioniert Fairtrade?

Nun wissen wir was Fairtrade ist und welche Ziele dieses Projekt verfolgt. Aber wir funktioniert eigentlich Fairtrade? Ich möchte es an einem konkreten Beispiel erklären: Wie wir sicherlich alle wissen, gibt es hier bei uns in Deutschland keine Kaffeebohnen. Also müssen wir diese Ware aus Entwicklungsländern importieren. Kaffee ist nach Erdöl der weltweit wichtigste Exportrohstoff. Für einen Großteil der 25 Millionen Kaffee-Bauern ist er jedoch ein sehr arbeitsintensives Produkt, das sehr viel Aufmerksamkeit erfordert  auf der anderen Seite aber nur sehr wenig Gewinne einbringt.
Da die Nachfrage nach Kaffee in Deutschland sehr groß ist, müssen auch dementsprechend große Mengen importiert werden. Solche Mengen können aber die Kleinbauern nicht produzieren und müssen sich deshalb an Zwischenhändler wenden, die die Kaffeebohnen von vielen Kleinbauern zusammenkaufen und sie dann an die Großimporteure weiterverkaufen. Die Preise, die sie von den Zwischenhändlern erhalten, sind oftmals so gering, dass es kaum für Essen, Kleidung etc. ausreicht. In den meisten Kleinbauerfamilien müssen sogar die Kinder arbeiten und können somit nicht zur Schule gehen, da sie es finanziell sonst nicht schaffen würden.

Fairtrade-eine Lösung für Armutsbekämpfung?

In vielen Bereichen hat der Faire Handel dafür gesorgt, dass in der Bevölkerung ein Bewusstsein für kritischen Konsum geschaffen wird. Seit es vielen Menschen nicht mehr egal ist, wie ein Produkt entsteht, achten zunehmend mehr Firmen auf die Einhaltung von Sozialstandards. Über sieben Millionen Bauern und Plantagenarbeiter in 59 Ländern profitieren bereits vom Fairen Handel.

Der Faire Handel ist zwar nicht die Lösung für alle Probleme dieser Welt, aber er bietet benachteiligten Produzenten eine Möglichkeit, ihre Produkte unter fairen Bedingungen zu vermarkten. Konsumenten leisten mit ihrem Einkauf einen persönlichen Beitrag zur Entwicklungshilfe und damit zur Überwindung der Armut. Auch wenn die Erzeugerpreise für die gehandelten Produkte üblicherweise über dem jeweiligen Weltmarktpreis angesetzt werden, kann der Konsument sicher sein, dass bei der Produktion der Ware internationale Umwelt- und Sozialstandards eingehalten werden.

„Fairtrade“ ist meiner Ansicht nach ein gelungenes und sinnvolles Projekt, da es zur Armutsbekämpfung beiträgt. Jedoch ist es wichtig, dass die Menschen nachhaltig vom Sinn des Kaufs von fair gehandelten Produkten zu überzeugen, denn dieses Projekt kann nur funktionieren, wenn auch genug Leute Fairtrade-Produkte kaufen. Man könnte zum Beispiel in den Medien auf dieses Projekt bzw. auch auf andere ähnliche Projekte aufmerksam machen, damit die Menschen für diese Problematik sensibilisiert werden. Je mehr Menschen den Fairen Handel auch mit dem Kauf fair gehandelter Produkte unterstützen, desto gerechter geht es im weltweiten Handel zu.

Sabena

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Stoppt den Klimawandel!

Was ist der Treibhauseffekt eigentlich?

Die Strahlung, die von einem heißen Körper wie zum Beispiel der Sonne abgegeben wird ist kurzwellig. Diese Strahlen durchdringen sehr leicht die Erdatmosphäre. Die Strahlen, die auf den Erdboden treffen, werden von der Erde reflektiert und als langwellige Strahlen zurückgegeben. Diese langwelligen Strahlen können die Erdatmosphäre aber nicht so leicht wieder durchdringen. Sie werden wieder reflektiert und erwärmen die Erde zusätzlich. Das nennt man den natürlichen Treibhauseffekt. Ohne den natürlichen Treibhauseffekt wäre kein Leben auf der Erde möglich.

Die vom Menschen erzeugten Treibhausgase, die sich in der Erdatmosphäre befinden, sorgen für eine zusätzliche Erwärmung der Erdoberfläche. Dies nennt man den anthropogenen Treibhauseffekt. CO2 ist mit 50% das wichtigste Gas, das den Treibhauseffekt beeinflusst. Es werden immer mehr Treibhausgase produziert.

Die Erderwärmung ist nur eine der schlimmen Folgen des Klimawandels.

Wie entstehen Treibhausgase und wie kann man es verhindern, sie auszustoßen?

Treibhausgase entstehen zum Beispiel durch die Verbrennung von fossilen Brennstoffen, der Rodung von Wäldern, dem Autofahren oder durch Bodenerosion. Hierbei wird der im Boden gespeicherte Kohlenstoff oxidiert.

Jeder zweite Mensch auf der Welt benutzt ein Auto. Sie benutzen es für lange Strecken oder aber leider auch für kurze Strecken. Autos stoßen CO2 aus. Würden viele Leute für die kurzen Strecken ein Fahrrad benutzen oder zu Fuß gehen, würde das einen großen Unterschied machen. Eine mögliche Alternative zum Autofahren wäre ein Elektroauto.

Es wäre besser für die Umwelt, wenn wir Nahrung zu uns nehmen, die in unserer Nähe wächst, denn die Nahrung die z.B. aus Spanien kommt, muss noch transportiert werden. Dabei muss ein PKW, LKW, Schiff oder ein Flugzeug benutzt werden. Hierbei wird wieder sehr viel CO2 ausgestoßen.

Bei gewöhnlichem Klopapier müssen Bäume gefällt werden, um das Klopapier herzustellen. Aber wenn man Klopapier aus recyceltem Material benutzt, muss man keine Bäume fällen. Dadurch wird das CO2, was im Baum enthalten war,  nicht in die Atmosphäre freigesetzt. Wenn auf dem Klopapier ein blauer Engel drauf ist, dann ist es aus recyceltem Material.

Das Fazit ist: Geht lieber zu Fuß, benutzt öffentliche Verkehrsmittel, benutzt recyceltes Klopapier und kauft Nahrung, die in der Nähe wächst. Dies sind einige Möglichkeiten, den Klimawandel zu stoppen. Tut es für eine besser Umwelt und ein besseres Leben für die nächsten Generationen.

(Hares)

FairTrade

Die Begriffe „Fairer Handel“ oder auch „Fair Trade“ sind uns sicherlich schon öfters begegnet . Vielleicht als Logo oder Schriftzug auf einer Kaffeeverpackung, auf einer Tafel Schokolade oder in Form eines kleinen Aufklebers auf bestimmten Obstsorten. Aber wissen wir auch, was sich dahinter verbirgt und welche Bedeutung der Faire Handel für viele Menschen auf der Welt hat? Tee, Kakao, Kaffee, Bananen, alle diese und noch viele andere Produkte haben oft eine regelrechte Odyssee, von der Geschichte ihrer Anpflanzung bis hin zur Ernte und Verschiffung, hinter sich, an der viele Menschen mit ihrer Arbeitskraft beteiligt sind. Bei diesen Menschen geht es um Fairen Handel.

Arme Länder – Reiche Länder:
Der Faire Handel soll vor allem den Menschen helfen, die in den armen Ländern der Welt, etwa in Lateinamerika, Asien und Afrika, Produkte ernten oder herstellen, um sie an reiche Industrienationen zu verkaufen. Deutschland ist beispielsweise eine solche Industrienation. Die Menschen in den armen Ländern müssen häufig unter ungerechten Bedingungen arbeiten. Sie leisten harte Arbeit für wenig Geld, so dass ihre Kinder nicht zur Schule gehen können, sondern selbst arbeiten müssen, um Geld hinzuzuverdienen. Das sind oft auch schon die ganz kleinen Kinder, die bei uns noch in den Kindergarten gehen würden. Aber wer nicht die Schule besucht, lernt nicht lesen und schreiben, ohne eine solche Grundausbildung besteht jedoch so gut wie keine Aussicht auf gut bezahlte Arbeit. Folglich gibt es kaum ein Entkommen aus der Armut. Wer arm ist, hat auch wenig Macht und Einfluss in der Wirtschaft. Zum Beispiel kann er schlechter die Preise für eine Ware bestimmen, die er verkaufen möchte, vor allem dann, wenn er in einem kleinen Familienbetrieb arbeitet, der gemessen am Bedarf der Industriestaaten nicht genug liefern kann, weil kein Geld für die Anschaffung von Maschinen zur Arbeitserleichterung vorhanden ist. Oft arbeiten die Leute aber auch auf Plantagen, die ihnen nicht gehören und wo sie ebenfalls nur ganz wenig Geld für ihre anstrengende Arbeit bekommen.
Die reichen Länder haben einen Vorteil durch die schlechte Bezahlung, denn dadurch können sie beispielsweise Bananen, Schokolade, Tee und vieles mehr zu sehr niedrigen Preisen beziehen, obwohl diese Produkte eigentlich deutlich mehr kosten müssten. Weil viele Menschen in den reichen Ländern nicht mehr Geld für Ware ausgeben möchten, die aus den so genannten Entwicklungsländern stammt, ist es schwer, an diesen ungerechten Verhältnissen etwas zu ändern. Es haben sich aber zahlreiche Vereinigungen gebildet, die sich dafür einsetzen, dass Arbeiter und Bauern in den armen Staaten die Möglichkeit bekommen, besser zu verdienen und damit den Markt, für den sie arbeiten, stärker zu beeinflussen. Wenn mehr Geld zur Verfügung steht, dann können die Erwachsenen ihre Kinder auf die Schule schicken, sie können genug zu essen kaufen und ihre Betriebe besser mit Ackergeräten oder Werkzeugen ausstatten. Sie können dann auch den Arzt und die Medikamente bezahlen, wenn sie krank werden – Dinge, die für uns ganz selbstverständlich zum Alltag gehören

Wie funktioniert Fairer Handel?
Zwischenhändler…
Am leichtesten lässt es sich an einem Beispiel erklären, wie Fairer Handel funktioniert: Weil in Deutschland keine Bananen wachsen, müssen wir diese Frucht im Ausland einkaufen, das nennt man in der Wirtschaft „importieren“. Dafür sind Importeure zuständig, die sich auf diese Art des Großeinkaufs spezialisiert haben. Weil unheimlich viele Menschen Bananen essen möchten und weil es billiger ist, nur einmal die Kosten für den sehr weiten Transportweg zu bezahlen, werden unvorstellbar große Mengen bei den Händlern der Staaten bestellt, die Bananen anbauen. Große Mengen können aber nur solche Produzenten liefern, deren Plantagen groß genug sind, die viele Mitarbeiter haben und die über Lastwagen verfügen, mit denen sich die Bananen zum Handelsplatz befördern lassen. Da beginnen schon die Probleme, denn in den so genannten Entwicklungsländern gibt es zahlreiche Kleinbauern und Kleinproduzenten, die genau diese Bedingungen nicht erfüllen können. Sie müssen sich daher an Zwischenhändler wenden, die Bananen von vielen Kleinbauern zusammenkaufen, bis sie die erforderliche Menge haben, die vom Großimporteur akzeptiert wird. Leider ist es oft so, dass diese Zwischenhändler sehr schlecht bezahlen, so dass die Kleinbauern ihre ganz alltäglichen Lebensbedürfnisse wie Essen, Kleidung und Arbeitsgeräte kaum oder gar nicht bezahlen können und somit keine Chance haben, ihrer Armut zu entrinnen. Der Preis, den sie vom Zwischenhändler erhalten, ist viel niedriger als der, den Händler im Durchschnitt auf der ganzen Welt zahlen.

Welche Produkte gibt es und wo sind sie erhältlich?
Ein fairer Handel lohnt sich nur dann, wenn es Leute gibt, die sich für die Produkte interessieren und diese auch kaufen. Durch den Kauf fair gehandelter Ware können wir also den Erfolg dieser Idee vorantreiben. Interesse ist bei vielen Menschen vorhanden, so gibt es mittlerweile außer vielen verschiedenen Kaffee- und Teesorten zum Beispiel auch noch Kakao, aus Hirse hergestellte Nudeln, einige Reissorten, Nüsse, Honig und Trockenfrüchte, etwa Bananenchips und Rosinen, aber auch eine ganze Menge Süßwaren. Man kann aber nicht nur „fair“ essen, sondern sich auch mit Pullovern, T-Shirts sowie einer Reihe anderer Textilien, Spielzeug, Teppichen und Kunstgegenständen aus Fairem Handel eindecken.
Kaufen kann man diese Dinge vor allem in den so genannten Weltläden, die sich auf fair gehandelte Waren spezialisiert haben.
Viele Produkte werden auch schon in ganz gewöhnlichen Supermärkten oder in der Lebensmittelabteilung der Kaufhäuser angeboten. Man kann fair gehandelte Waren an einem besonderen Siegel erkennen, das international gültig ist und nur dann vergeben wird, wenn die erforderlichen Regeln für dieses Produkt auch wirklich eingehalten wurden.

Geschätzter Umsatz mit Fairtrade-Produkten in 20 Jahren: 2,1 Milliarden Euro

2011 kauften deutsche Verbraucher und Verbraucherinnen
Fairtrade-zertifizierte Produkte im Wert von rund
400 Mio. Euro, dies entspricht einer Steigerung um 18% gegenüber dem Vorjahr. In 20 Jahren bedeutet dies ein Umsatz von 2,1 Milliarden Euro mit Fairetrade-Produkten.

Meiner Meinung nach ist FairTrade eine sehr gute und gelungene Idee mit tiefgründigem Hintergrund. Man kann mit ruhigem Gewissen fair gehandelte Ware essen,tragen oder benutzen. Es kommt dabei nicht nur auf das eigene Wohl an, sondern auch auf das Wohl der armen Menschen von denen diese Ware stammt und hergestellt wurde. Wenn es genug Menschen gibt die fair gehandelte Ware bevorzugen, und sie diese an einem Fairtradesiegel erkennen können, würde sich die Anzahl der Käufe von nicht fair gehandelten Waren verringern. Somit wäre die Nachfrage nach diesen Produkten geringer und die Firmen in denen kein FairTrade herrscht würden pleite gehen. Fairtradefirmen und Hersteller würden sich verbreiten und jedem Bedürftigen einen Arbeitsplatz bieten. Familien könnten genug Geld verdienen ohne dabei ihre Kinder zur Arbeit zu schicken und allgemein würden sich die Arbeitsbedingungen verbessen. Nur durch ein einziges Siegel könnte sich vieles verbessern, nicht nur das gute Gewissen, sondern das Leben vieler ungerecht behandelten Arbeiter.

Geschrieben von Houda 9a

Der Klimawandel und seine Probleme

Der Klimawandel ist ein nicht aufzuhaltendes Problem. Aber man kann es verlangsamen.

Durch den Klimawandel entstehen riesige nicht aufzuhaltende Umweltkatastrophen. Durch den hohen CO2-Ausstoß erwärmt sich die Umwelt Jährlich. Zwar wurde dieser verringert, jedoch ist dieser immer noch zu hoch. Dies muss schnellstens gestoppt werden, denn sonst steigt der Meeresspiegel und Städte an der Küste wird es nicht mehr geben, bzw. diese werden Überflutet sein. Durch den Klimawandel entstehen neben den Überschwemmungen auch neue Krankheitserreger oder Nahrungsmittelverknappung. Dazu kommt, dass durch den Klimawandel die Gletscher schmelzen, die Winter immer milder werden und die Sommer immer heißer werden. Hurrikans der Stufe 4 werden keine Seltenheit mehr sein. In den Tropen wird es immer weniger Niederschläge geben. Diese Folgen sind heutzutage schon spürbar. Sie machen sich durch immer mehr Waldbrände, mehr Dürren und Austrocknungen von Flüssen bereits bemerkbar.

Karikatur zum Klimawandel

Wie verlangsame ich den Klimawandel?

Um den Klimawandel zu verlangsamen müssen keine großen Opfer gebracht werden, wir müssen nur endlich mal damit anfangen etwas zu verändern. Den Klimawandel könnte man entscheidend verlangsamen, wenn man den CO2-Ausstoß verringern würde. Damit weniger CO2 in die Umwelt ausgestoßen wird kann man ganz einfach damit anfangen, generell das Auto stehen zu lassen und mit dem Fahrrad, zu Fuß oder mit Hilfe öffentlicher Verkehrsmittel sich fortzubewegen. Jedoch ist diese Methode vielen Menschen zu unbequem.

Dies war nicht die einzige Methode den Klimawandel zu verlangsamen. Anstatt täglich zu Fast Food Ketten, wie Mc Donalds oder Burger King zu gehen, könnte man sich Biofleisch kaufen und dieses zuhause zubereiten, denn bei beispielsweise Mc Donalds wird ein Burger, welcher länger als zehn Minuten da rumliegt, weggeworfen. Meiner Meinung nach muss man dies nicht unterstüzen, wenn man nachhaltig leben möchte und möglicherweise ändert Mc Donalds dieses Verhalten, wenn man das nichtmehr unterstützt.

Damit der Klimawandel verlangsamt wird müssen die Menschen sofort handeln, denn die Treibhausgase entfalten ihre Wirksamkeit noch lange, nachdem sie freigesetzt wurden. Selbst wenn wir heute aufhören würden, fossile Energieträger zu verbrennen, würde es noch einige Zeit dauern bis sich das Klima stabilisiert. Um den Klimawandel abzuschwächen sollten wir mit der Energiewende anfangen.

Die Energiewende

Als Energiewende wir die nachhaltige Energieversorgung bezeichnet. Das heißt wir brauchen eine komplett neue Energiepolitik, um den Klimawandel zu verlangsamen.

“Auf dem Weg zur vollständigen Energieversorgung durch Sonne, Wind, Wasser, Erdwärme und Biomasse müssen wir zunächst alle Einsparmöglichkeiten und Effizienzpotenziale nutzen: Gebäude müssen so gut gedämmt werden, dass sie kaum mehr beheizt werden müssen, was bei Neubauten schon problemlos möglich ist. Beim Verkehr müssen öffentliche Verkehrsmittel gefördert, neue Mobilitätskonzepte erdacht werden und der Treibstoffverbrauch von Fahrzeugmotoren drastisch reduziert werden. Effiziente Techniken gibt es schon, trotzdem werden bislang kaum sparsame Motoren produziert. Strom sollte nur noch mit der effizienten Technik der Kraft-Wärme-Kopplung produziert werden, die gleichzeitig auch Wärme liefert und so eine doppelte Energieausbeute möglich macht. Besonders der Ausbau von Nahwärmenetzen ist hierfür wichtige Voraussetzung. Unsere Energieversorgungsstruktur auf der Basis von wenigen großen Kohle-, Atom- und Gaskraftwerken muss dezentraler werden und einem intelligenten Mix von Erneuerbaren Energien weichen, der von virtuellen Schaltzentralen gesteuert wird.“

http://www.greenpeace.de/themen/klima/klimawandel/artikel/ist_der_klimawandel_noch_aufzuhalten/

Jeder Mensch kann etwas tun, um den Klimawandel zu verlangsamen und wenn es damit anfängt, dass man sich einen Burger selber macht, anstatt sich einen bei Mc Donalds zu kaufen.

Wir müssen nur langsam mal damit anfangen!

(Hendrik)

Mangel an natürlichen Ressourcen

,,Der „Living Planet Report 2008″ des WWF zeichnet ein düsteres Bild der Zukunft: Wenn der bisherige Verbrauch an natürlichen Ressourcen anhält, braucht der Mensch
bis zum Jahr 2035 theoretisch eine zusätzliche Erde. Nur so könnte der derzeitige
weltweite Bedarf an Nahrung, Energie und Fläche gedeckt werden.“
(Welt Online, Der Mensch lebt weit über seine Verhältnisse)

Das Angebot an natürlichen Rohstoffen ist begrenzt, doch die Nachfrage steigt stetig.
Dies trifft auf fossile Energieträger, landwirtschaftliche Rohstoffe, Metalle, Erze und
auch Wasser zu. Dies bringt auch weltweite Auswirkungen für die Entwicklung des Klimas
mit sich. Wenn in Zukunft keine Maßnahmen dagegen ergriffen werden, steigen die
Preise der natürlichen Ressourcen weiter an.

Ursachen für diesen Rückgang ist einerseits das Bevölkerungswachstum.

Weltbevölkerung

Anhand dieser Grafik ist zu erkennen, dass die Zahl der Weltbevölkerung sogar noch im
Jahre 2050 steigt. Durch dieses Problem erhöht sich ebenfalls die Nachfrage für
Nahrung, Wasser (natürliche Ressourcen) etc.
Zu den weiteren Ursachen gehört auch der technische Fortschritt.
Durch die Weiterentwicklung und Herstellung technischer Produkte (Handy, Laptop,
Fernseher usw.) werden begrenzte Metalle unnötig verbraucht, da die Gegenstände nach
ein paar Jahren wieder durch neure Produkte ersetzt werden.

Auch die Wasserreserven gehen von Jahr zu Jahr zugrunde.
Die Entwaldung, der Klimawandel sowie Umweltverschmutzung und Überfischung
bedrohen immer mehr Arten und verknappen die Wasserreserven.

Hinter alltäglichen Dingen wie Frühstückseiern und Kaffee verbirgt sich ein weit größerer
Wasserverbrauch, als man glaubt.
Beispielsweise steigt der Wasserbedarf bei der Herstellung eines Hamburgers, bis er auf unserem Tablett landet auf 2400
Liter. In einer Tüte Kartoffelchips stecken 185 Liter Wasser. In einem einfachen Din A4
Blatt wurden 10 Liter verarbeitet und in jedem Baumwoll-T-Shirt stecken 4100 Liter
Wasser. Durch hohen Rohstoff- und Materialaufwand benötigt man zur Herstellung
eines Autos 450.000 Liter des begrenzten Süßwassers.

Doch was kann dagegen getan werden?
Hamburg hat bereits Maßnahmen getroffen:

,,Auf dem historischen Kaischuppen der Stiftung Hamburg Maritim ist am Freitag die
größte Solaranlage Hamburgs ans Netz gegangen. Auf einer Fläche von vier
Fußballfeldern erzeugt die neue Anlage, mit einer Leistung von einem Megawatt,
sauberen Strom. Seit 2010 hat Betreiber Hamburg Energie 23 Anlagen mit einer
Gesamtleistung von 11 Megawatt errichtet. Die produzierte Strommenge reicht aus, um
3.700 Haushalte zu versorgen.“
(Hamburg1, Hamburgs größte Solaranlage)

Aber schon jeder einzelne Haushalt kann etwas tun. Beispielsweise mit
Energiesparlampen, Hybridautos, weniger Flugreisen, Recycling, modernen Heiz- und
Lüftungssystemen, einem gut gedämmten Haus oder auch das Abstellen von Wasser
beim Zähneputzen.

Außerdem gibt es bereits umweltfreundliche Produkte wie zum Beispiel eine Tastatur
oder ein Smartphone bestehend aus Bambus.
Gedient werden kann auch mit ökologischem und fair produziertem Schmuck und Kleidung.

Wenn man sich an daran hält, nachhaltig zu leben und auf seine Umwelt achtet ist es
nicht schwer einen Teil zum Umweltschutz beizusteuern.

Quellen: http://www.welt.de

http://www.hamburg1.de

http://nachhaltigleben.de

Chantal