Tropenwald schützen heißt Zukunft sichern

,Tropenwälder sind die größten Schatzkammern der Erde. Wir alle brauchen die Tropenwälder: Sie liefern Nahrung und und stabilisieren das der Erde. Wir alle nutzen deren Reichtum, wie selbstverständlich, Tag für Tag.´(ORO Verde Tropenwaldstiftung) Gleichzeitig wird jede Minute ein Stück Tropenwald von der Größe eines Fußballfeldes abgeholzt! Was zur Folge hat, dass statt wie vor 100 Jahren 12% jetzt nur noch 6% der Erdoberfläche mit Tropenwäldern bedeckt sind.

Warum wird der Tropenwald abgeholzt, wenn er doch so wertvoll ist?

Bau von Verkehrswegen, Brandrodung durch Kleinbauern und Großgrundbesitzer, Tropenholzeinschläge, Abbau von Rohstoffen, Flächennutzung, Bau von Industrieanlagen und Palmölplantagen, Nutzung des Holzes als Bau- und Heizmaterial, Bau von Staudämmen für Kraftwerke und Abbau von Bodenschätzen sind die Gründe dafür.

Diese Entwicklung darf sich nicht fortsetzten: Schließlich bietet der Tropenwald einen Lebensraum für 90% aller Tier- und Pflanzenarten. Außerdem produziert er Sauerstoff, der für alle Lebewesen eine hohe Bedeutung hat und kann CO2 speichern.

Hier geht es zu einem Link, der die Abholzung des brasilianischen Regenwalds illustriert

Was wird getan, um die Tropenwälder zu retten?

Weltweit gibt es Organisationen, die sich für den Erhalt der Regenwälder einsetzen. Sehr aktiv in Deutschland ist „Robin Wood“. Von 18 verschiedenen Standorten aus macht Robin Wood Aktionen zu den Bereichen Wald, Tropenwald, Energie und Verkehr, bei denen sie versuchen ,,gewaltfrei Informationen an die Öffentlichkeit zu bringen“. Es erscheint zusätzlich vierteljährlich ein Robin-Wood-Magazin, welches über wichtige Themen im Bereich Natur- und Umweltschutz berichtet, sowie einmal monatlich ein Newsletter, der über Aktionen von Robin Wood berichtet. Es werden außerdem Schulartikel, wie z.B. Collegeblöcke  aus recyceltem Papier, hergestellt.

Was können wir tun für den Erhalt des Tropenwaldes?

Man kann an eine Organisation, die sich mit dem Thema tropischer Regenwald auseinandersetzt, spenden. Es gibt aber auch kleine Dinge die man tun kann, wie z.B.

  • ­- Haushalts-, Toiletten- und Druckpapier aus recyceltem Papier verwenden
  • – beschriebenes Papier als Schmierpapier wieder verwenden
  • – beim Kauf von Möbeln oder anderen Gegenständen aus Holz darauf achten,    woher das Holz stammt und ob es mit einem Umwelt-/ Nachhaltigkeitssiegel  gekennzeichnet ist

PEFC Nachhaltigkeitssiegel

Unser Projekt:

Bei der Arbeit an dem Thema Nachhaltigkeit sind wir auf die Probleme des tropischen Regenwaldes gestoßen. Wir haben mit Erschrecken festgestellt, wie wenig wir über dieses wichtige Thema wussten und angenommen, dass es anderen ähnlich geht. Deshalb haben wir beschlossen, einen Infostand in der Innenstadt aufzubauen.

Am 21. und 28.4.12 haben wir, ausgerüstet mit Informationsmaterial von Robin Wood, einer Spendensammelbox und einem von uns entwickelten Fragebogen, der die Leute zum Nachdenken anregen sollte, dieses Vorhaben in die Tat umgesetzt.

unser Fragebogen:

Fragebogen

Auswertung des Projekts:

Wir haben die Erfahrung gemacht, dass es nicht einfach ist das Interesse der Menschen für ein so ernstes Thema, wie dem Erhalt des Tropenwaldes, zu wecken. Wie auch die Auswertung unseres Fragebogens zeigt ist das Interesse an diesem Problem generationsabhängig:

Alter Punkte von 24*
10-19 8
20-29 11
30-39 12
40-49 15
50-59 19,5
60-69 /
70-79 15

*je mehr Punkte desto besser

vor der Europapassage

Fazit:

Ich hatte das Gefühl, etwas Sinnvolles für den Erhalt des Tropenwaldes getan zu haben. Hoffentlich hat unsere Aktion, die viel Spaß gemacht  und 70€ Spendengelder für Robin Wood eingebracht hat, auch andere inspiriert etwas zu tun, damit der Tropenwald auch in der Zukunft noch eine Chance hat zu existieren. (Nele)

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Fairtrade eine Strategie zur Armutsbekämpfung?

Durch die Globalisierung ist es keine Seltenheit, dass im herrschenden Wirtschaftssystem die Industrieländer Profit auf Kosten der Entwicklungsländer machen. Deshalb ist es umso wichtiger, dass die Bevölkerung auf diese Problematik aufmerksam gemacht wird. Zahlreiche Projekte setzen sich für bessere Lebens- und Arbeitsbeziehungen der benachteiligten Produzenten ein. „Fairtrade“ ist ein weltweit bekanntes Projekt, das zur Armutsbekämpfung beiträgt.

Was ist Fairtrade?

Fairtrade, auf Deutsch auch Fairer Handel genannt, ist ein Projekt, das durch gerechtere Handelsbeziehungen die Situation der benachteiligten Produzentenfamilien in den Entwicklungsländern verbessern soll. Fairer Handel bezieht sich hauptsächlich auf Waren, die aus Entwicklungsländern in Industrieländer exportiert werden (z.B. Kaffeebohnen, Bananen, Kakao etc.). Die Produkte aus fairem Handel sind mit einem Fairtrade-Siegel gekennzeichnet, welches sicherlich viele von uns schon mal irgendwo gesehen haben.

Ziele von Fairtrade

Das Ziel des Fairen Handels ist es die Lebens- und Arbeitsbedingungen der Produzenten durch Zahlung von fairen Preisen zu verbessern. Zudem sollen bei der Produktion der Waren die Menschenrechte eingehalten werden.

Wie funktioniert Fairtrade?

Nun wissen wir was Fairtrade ist und welche Ziele dieses Projekt verfolgt. Aber wir funktioniert eigentlich Fairtrade? Ich möchte es an einem konkreten Beispiel erklären: Wie wir sicherlich alle wissen, gibt es hier bei uns in Deutschland keine Kaffeebohnen. Also müssen wir diese Ware aus Entwicklungsländern importieren. Kaffee ist nach Erdöl der weltweit wichtigste Exportrohstoff. Für einen Großteil der 25 Millionen Kaffee-Bauern ist er jedoch ein sehr arbeitsintensives Produkt, das sehr viel Aufmerksamkeit erfordert  auf der anderen Seite aber nur sehr wenig Gewinne einbringt.
Da die Nachfrage nach Kaffee in Deutschland sehr groß ist, müssen auch dementsprechend große Mengen importiert werden. Solche Mengen können aber die Kleinbauern nicht produzieren und müssen sich deshalb an Zwischenhändler wenden, die die Kaffeebohnen von vielen Kleinbauern zusammenkaufen und sie dann an die Großimporteure weiterverkaufen. Die Preise, die sie von den Zwischenhändlern erhalten, sind oftmals so gering, dass es kaum für Essen, Kleidung etc. ausreicht. In den meisten Kleinbauerfamilien müssen sogar die Kinder arbeiten und können somit nicht zur Schule gehen, da sie es finanziell sonst nicht schaffen würden.

Fairtrade-eine Lösung für Armutsbekämpfung?

In vielen Bereichen hat der Faire Handel dafür gesorgt, dass in der Bevölkerung ein Bewusstsein für kritischen Konsum geschaffen wird. Seit es vielen Menschen nicht mehr egal ist, wie ein Produkt entsteht, achten zunehmend mehr Firmen auf die Einhaltung von Sozialstandards. Über sieben Millionen Bauern und Plantagenarbeiter in 59 Ländern profitieren bereits vom Fairen Handel.

Der Faire Handel ist zwar nicht die Lösung für alle Probleme dieser Welt, aber er bietet benachteiligten Produzenten eine Möglichkeit, ihre Produkte unter fairen Bedingungen zu vermarkten. Konsumenten leisten mit ihrem Einkauf einen persönlichen Beitrag zur Entwicklungshilfe und damit zur Überwindung der Armut. Auch wenn die Erzeugerpreise für die gehandelten Produkte üblicherweise über dem jeweiligen Weltmarktpreis angesetzt werden, kann der Konsument sicher sein, dass bei der Produktion der Ware internationale Umwelt- und Sozialstandards eingehalten werden.

„Fairtrade“ ist meiner Ansicht nach ein gelungenes und sinnvolles Projekt, da es zur Armutsbekämpfung beiträgt. Jedoch ist es wichtig, dass die Menschen nachhaltig vom Sinn des Kaufs von fair gehandelten Produkten zu überzeugen, denn dieses Projekt kann nur funktionieren, wenn auch genug Leute Fairtrade-Produkte kaufen. Man könnte zum Beispiel in den Medien auf dieses Projekt bzw. auch auf andere ähnliche Projekte aufmerksam machen, damit die Menschen für diese Problematik sensibilisiert werden. Je mehr Menschen den Fairen Handel auch mit dem Kauf fair gehandelter Produkte unterstützen, desto gerechter geht es im weltweiten Handel zu.

Sabena

Eine seriöse Doppelgefahr nimmt langsam durch das Autofahren Gestalt an

Es ist ziemlich unbedeutend  wo in Deutschland oder wo auf der Welt, aber überall sieht man  das Gleiche: Autos! Fast alle  Autos haben unabhängig von ihrem Wert oder ihrer Größe  (jedoch abhängig vom Motor) eine Sache gemeinsam: und zwar jedes von ihnen verbraucht große Mengen an Benzin. Und durch die große Anzahl an Autos, die es gibt, nimmt der Benzinverbrauch eine monströse Größe an. Allein in Deutschland werden jährlich rund 21 Millionen Tonnen  Benzin verbraucht.

Aber die Frage, die sich leider nicht alle Menschen stellen, ist  jedoch, was die genauen Folgen  von dieser massenhaften Verbrennung von Benzin sind. Durch die Verbrennung solcher Kraftstoffe wie Benzin in Verbrennungsmotoren (z.B. Otto-Motor) wird Kohlenstoffdioxid freigesetzt, welches zu den Treibhausgasen gehört. Die Treibhausgase sorgen dafür, dass die Erdatmosphäre stärker erwärmt wird. Sie verstärken den so genannten Treibhauseffekt. (Der Treibhauseffekt sorgt für eine stärkere Erwärmung der Erdatmosphäre)

Hier wird der Klimawandel anschaulich erklärt

Durch die verstärkte Erwärmung wiederum würden irgendwann die Gletscher abschmelzen. Das hätte zur Folge, dass der Meeresspiegel stark ansteigen würde, und dies könnte zu Überschwemmungen von Staaten wie der Niederlande führen. Es gibt aber noch viele weitere Folgen, eine wäre z.B., dass in tropischen Ländern sich mehr Wüsten und Steppen bilden und die nutzbare landwirtschaftliche  Fläche sich verkleinern würde. Viele Entwicklungsländer decken ihre Ausgaben durch das Verkaufen von Produkten aus der Landwirtschaft. Für sie wäre das der „K.O.“-Schlag. Darüber hinaus werden die Luft und das Grundwasser durch die Verbrennung von Benzin verschmutzt. Damit schaden wir uns nicht nur selber, sondern auch allen organischen Lebewesen. Die Belastung für Mensch und Umwelt ist immens.

Jedoch schließt sich diesem Haufen von Problemen noch ein viel größeres und  schwerwiegenderes Problem an. Das für Otto-Motoren notwendige Benzin wird aus Erdöl gewonnen und Erdöl gehört zu den konventionellen Energieträgern, d.h. sie sind nicht erneuerbar und sind begrenzt. Das Problem ist, dass mehr Erdöl auf der Welt verbraucht wird, als neu  entstehen kann.  Und der Verbrauch wird solange steigen bis wir  nur noch sehr wenig davon haben und schließlich gar nichts mehr.

Möglich Folgen einer solchen Rohstoffknappheit wären Kriege, da jede Nation die letzten verbliebenen Rohstoffe für sich beanspruchen will um seine Verkehrsmittel  zu betreiben.

Es gibt zwar noch die Dieselmotoren mit ihren Dieselkraftstoffen. Aber der Dieselkraftstoff ist keine umweltfreundliche Lösung. Rund 14.000 Menschen  in Deutschland sterben durch Dieselabgase. Dieselabgase sind   krebserregend und führen zu Lungenkrebs.

Um solche Gefahren und Katastrophen in der Zukunft zu vermeiden, muss jeder einzelne Mensch versuchen nachhaltig zu agieren und zu leben. Deswegen ist es notwendig, dass wir Menschen, die in der Gegenwart leben, versuchen  uns von der Abhängigkeit solcher Stoffe loszubinden, damit die Menschen in der Zukunft nicht versuchen sich wegen des Erdöls  zu bekriegen.

„Nur die Menschen der Gegenwart können die Zukunft ändern.“

Man sollte versuchen,  das Problem „Step by Step“ zu lösen. Bei dem Co2-Austoß-Problem könnte  man z.B. versuchen  kurze Strecken zu Fuß oder mit dem Fahrrad zurück  zu legen und bei  längere Strecken sollte man  die  Bahn oder den  Bus nehmen, da diese Fortbewegungsmittel mehrere Personen gleichzeitig mit hoher Geschwindigkeit von Punkt  A zu B bringen , statt das Auto zu benutzen.

Auch sollte man viele Bäume pflanzen wie die  Organisation „Plant for the Planet“  um den Co2 Ausstoß zu kompensieren.

Bei dem Erdöl-Problem sollte man versuchen Alternativen  zum Auto oder zu seinem Kraftstoff zu finden. Nachhaltige Möglichkeiten wären z.B. Solarzellenautos,  Autos mit einem Elektroantrieb, aber auch Wasserstoffbetriebene Autos (0% Abgase!!).

Bluecar Solarauto

Und das wichtigste ist, dass alle Menschen ihren Teil dazu beitragen müssen, um eine Welt ohne Umweltschäden zu schaffen. Denn es wäre keineswegs fair, unseren Nachfahren eine verrottete und durch die Industrie und den Verkehr zerstörte Welt zu hinterlassen.  (Ramesh)

Quellen:

http://www.kinderwelt.org/elternratgeber/folgen-des-treibhauseffektes/

http://http://www.auto-treff.com

Stoppt den Klimawandel!

Was ist der Treibhauseffekt eigentlich?

Die Strahlung, die von einem heißen Körper wie zum Beispiel der Sonne abgegeben wird ist kurzwellig. Diese Strahlen durchdringen sehr leicht die Erdatmosphäre. Die Strahlen, die auf den Erdboden treffen, werden von der Erde reflektiert und als langwellige Strahlen zurückgegeben. Diese langwelligen Strahlen können die Erdatmosphäre aber nicht so leicht wieder durchdringen. Sie werden wieder reflektiert und erwärmen die Erde zusätzlich. Das nennt man den natürlichen Treibhauseffekt. Ohne den natürlichen Treibhauseffekt wäre kein Leben auf der Erde möglich.

Die vom Menschen erzeugten Treibhausgase, die sich in der Erdatmosphäre befinden, sorgen für eine zusätzliche Erwärmung der Erdoberfläche. Dies nennt man den anthropogenen Treibhauseffekt. CO2 ist mit 50% das wichtigste Gas, das den Treibhauseffekt beeinflusst. Es werden immer mehr Treibhausgase produziert.

Die Erderwärmung ist nur eine der schlimmen Folgen des Klimawandels.

Wie entstehen Treibhausgase und wie kann man es verhindern, sie auszustoßen?

Treibhausgase entstehen zum Beispiel durch die Verbrennung von fossilen Brennstoffen, der Rodung von Wäldern, dem Autofahren oder durch Bodenerosion. Hierbei wird der im Boden gespeicherte Kohlenstoff oxidiert.

Jeder zweite Mensch auf der Welt benutzt ein Auto. Sie benutzen es für lange Strecken oder aber leider auch für kurze Strecken. Autos stoßen CO2 aus. Würden viele Leute für die kurzen Strecken ein Fahrrad benutzen oder zu Fuß gehen, würde das einen großen Unterschied machen. Eine mögliche Alternative zum Autofahren wäre ein Elektroauto.

Es wäre besser für die Umwelt, wenn wir Nahrung zu uns nehmen, die in unserer Nähe wächst, denn die Nahrung die z.B. aus Spanien kommt, muss noch transportiert werden. Dabei muss ein PKW, LKW, Schiff oder ein Flugzeug benutzt werden. Hierbei wird wieder sehr viel CO2 ausgestoßen.

Bei gewöhnlichem Klopapier müssen Bäume gefällt werden, um das Klopapier herzustellen. Aber wenn man Klopapier aus recyceltem Material benutzt, muss man keine Bäume fällen. Dadurch wird das CO2, was im Baum enthalten war,  nicht in die Atmosphäre freigesetzt. Wenn auf dem Klopapier ein blauer Engel drauf ist, dann ist es aus recyceltem Material.

Das Fazit ist: Geht lieber zu Fuß, benutzt öffentliche Verkehrsmittel, benutzt recyceltes Klopapier und kauft Nahrung, die in der Nähe wächst. Dies sind einige Möglichkeiten, den Klimawandel zu stoppen. Tut es für eine besser Umwelt und ein besseres Leben für die nächsten Generationen.

(Hares)

FairTrade

Die Begriffe „Fairer Handel“ oder auch „Fair Trade“ sind uns sicherlich schon öfters begegnet . Vielleicht als Logo oder Schriftzug auf einer Kaffeeverpackung, auf einer Tafel Schokolade oder in Form eines kleinen Aufklebers auf bestimmten Obstsorten. Aber wissen wir auch, was sich dahinter verbirgt und welche Bedeutung der Faire Handel für viele Menschen auf der Welt hat? Tee, Kakao, Kaffee, Bananen, alle diese und noch viele andere Produkte haben oft eine regelrechte Odyssee, von der Geschichte ihrer Anpflanzung bis hin zur Ernte und Verschiffung, hinter sich, an der viele Menschen mit ihrer Arbeitskraft beteiligt sind. Bei diesen Menschen geht es um Fairen Handel.

Arme Länder – Reiche Länder:
Der Faire Handel soll vor allem den Menschen helfen, die in den armen Ländern der Welt, etwa in Lateinamerika, Asien und Afrika, Produkte ernten oder herstellen, um sie an reiche Industrienationen zu verkaufen. Deutschland ist beispielsweise eine solche Industrienation. Die Menschen in den armen Ländern müssen häufig unter ungerechten Bedingungen arbeiten. Sie leisten harte Arbeit für wenig Geld, so dass ihre Kinder nicht zur Schule gehen können, sondern selbst arbeiten müssen, um Geld hinzuzuverdienen. Das sind oft auch schon die ganz kleinen Kinder, die bei uns noch in den Kindergarten gehen würden. Aber wer nicht die Schule besucht, lernt nicht lesen und schreiben, ohne eine solche Grundausbildung besteht jedoch so gut wie keine Aussicht auf gut bezahlte Arbeit. Folglich gibt es kaum ein Entkommen aus der Armut. Wer arm ist, hat auch wenig Macht und Einfluss in der Wirtschaft. Zum Beispiel kann er schlechter die Preise für eine Ware bestimmen, die er verkaufen möchte, vor allem dann, wenn er in einem kleinen Familienbetrieb arbeitet, der gemessen am Bedarf der Industriestaaten nicht genug liefern kann, weil kein Geld für die Anschaffung von Maschinen zur Arbeitserleichterung vorhanden ist. Oft arbeiten die Leute aber auch auf Plantagen, die ihnen nicht gehören und wo sie ebenfalls nur ganz wenig Geld für ihre anstrengende Arbeit bekommen.
Die reichen Länder haben einen Vorteil durch die schlechte Bezahlung, denn dadurch können sie beispielsweise Bananen, Schokolade, Tee und vieles mehr zu sehr niedrigen Preisen beziehen, obwohl diese Produkte eigentlich deutlich mehr kosten müssten. Weil viele Menschen in den reichen Ländern nicht mehr Geld für Ware ausgeben möchten, die aus den so genannten Entwicklungsländern stammt, ist es schwer, an diesen ungerechten Verhältnissen etwas zu ändern. Es haben sich aber zahlreiche Vereinigungen gebildet, die sich dafür einsetzen, dass Arbeiter und Bauern in den armen Staaten die Möglichkeit bekommen, besser zu verdienen und damit den Markt, für den sie arbeiten, stärker zu beeinflussen. Wenn mehr Geld zur Verfügung steht, dann können die Erwachsenen ihre Kinder auf die Schule schicken, sie können genug zu essen kaufen und ihre Betriebe besser mit Ackergeräten oder Werkzeugen ausstatten. Sie können dann auch den Arzt und die Medikamente bezahlen, wenn sie krank werden – Dinge, die für uns ganz selbstverständlich zum Alltag gehören

Wie funktioniert Fairer Handel?
Zwischenhändler…
Am leichtesten lässt es sich an einem Beispiel erklären, wie Fairer Handel funktioniert: Weil in Deutschland keine Bananen wachsen, müssen wir diese Frucht im Ausland einkaufen, das nennt man in der Wirtschaft „importieren“. Dafür sind Importeure zuständig, die sich auf diese Art des Großeinkaufs spezialisiert haben. Weil unheimlich viele Menschen Bananen essen möchten und weil es billiger ist, nur einmal die Kosten für den sehr weiten Transportweg zu bezahlen, werden unvorstellbar große Mengen bei den Händlern der Staaten bestellt, die Bananen anbauen. Große Mengen können aber nur solche Produzenten liefern, deren Plantagen groß genug sind, die viele Mitarbeiter haben und die über Lastwagen verfügen, mit denen sich die Bananen zum Handelsplatz befördern lassen. Da beginnen schon die Probleme, denn in den so genannten Entwicklungsländern gibt es zahlreiche Kleinbauern und Kleinproduzenten, die genau diese Bedingungen nicht erfüllen können. Sie müssen sich daher an Zwischenhändler wenden, die Bananen von vielen Kleinbauern zusammenkaufen, bis sie die erforderliche Menge haben, die vom Großimporteur akzeptiert wird. Leider ist es oft so, dass diese Zwischenhändler sehr schlecht bezahlen, so dass die Kleinbauern ihre ganz alltäglichen Lebensbedürfnisse wie Essen, Kleidung und Arbeitsgeräte kaum oder gar nicht bezahlen können und somit keine Chance haben, ihrer Armut zu entrinnen. Der Preis, den sie vom Zwischenhändler erhalten, ist viel niedriger als der, den Händler im Durchschnitt auf der ganzen Welt zahlen.

Welche Produkte gibt es und wo sind sie erhältlich?
Ein fairer Handel lohnt sich nur dann, wenn es Leute gibt, die sich für die Produkte interessieren und diese auch kaufen. Durch den Kauf fair gehandelter Ware können wir also den Erfolg dieser Idee vorantreiben. Interesse ist bei vielen Menschen vorhanden, so gibt es mittlerweile außer vielen verschiedenen Kaffee- und Teesorten zum Beispiel auch noch Kakao, aus Hirse hergestellte Nudeln, einige Reissorten, Nüsse, Honig und Trockenfrüchte, etwa Bananenchips und Rosinen, aber auch eine ganze Menge Süßwaren. Man kann aber nicht nur „fair“ essen, sondern sich auch mit Pullovern, T-Shirts sowie einer Reihe anderer Textilien, Spielzeug, Teppichen und Kunstgegenständen aus Fairem Handel eindecken.
Kaufen kann man diese Dinge vor allem in den so genannten Weltläden, die sich auf fair gehandelte Waren spezialisiert haben.
Viele Produkte werden auch schon in ganz gewöhnlichen Supermärkten oder in der Lebensmittelabteilung der Kaufhäuser angeboten. Man kann fair gehandelte Waren an einem besonderen Siegel erkennen, das international gültig ist und nur dann vergeben wird, wenn die erforderlichen Regeln für dieses Produkt auch wirklich eingehalten wurden.

Geschätzter Umsatz mit Fairtrade-Produkten in 20 Jahren: 2,1 Milliarden Euro

2011 kauften deutsche Verbraucher und Verbraucherinnen
Fairtrade-zertifizierte Produkte im Wert von rund
400 Mio. Euro, dies entspricht einer Steigerung um 18% gegenüber dem Vorjahr. In 20 Jahren bedeutet dies ein Umsatz von 2,1 Milliarden Euro mit Fairetrade-Produkten.

Meiner Meinung nach ist FairTrade eine sehr gute und gelungene Idee mit tiefgründigem Hintergrund. Man kann mit ruhigem Gewissen fair gehandelte Ware essen,tragen oder benutzen. Es kommt dabei nicht nur auf das eigene Wohl an, sondern auch auf das Wohl der armen Menschen von denen diese Ware stammt und hergestellt wurde. Wenn es genug Menschen gibt die fair gehandelte Ware bevorzugen, und sie diese an einem Fairtradesiegel erkennen können, würde sich die Anzahl der Käufe von nicht fair gehandelten Waren verringern. Somit wäre die Nachfrage nach diesen Produkten geringer und die Firmen in denen kein FairTrade herrscht würden pleite gehen. Fairtradefirmen und Hersteller würden sich verbreiten und jedem Bedürftigen einen Arbeitsplatz bieten. Familien könnten genug Geld verdienen ohne dabei ihre Kinder zur Arbeit zu schicken und allgemein würden sich die Arbeitsbedingungen verbessen. Nur durch ein einziges Siegel könnte sich vieles verbessern, nicht nur das gute Gewissen, sondern das Leben vieler ungerecht behandelten Arbeiter.

Geschrieben von Houda 9a

Nachhaltiges Bauen!

Smart Material Houses:

KENNDATEN:                                                                                                                          Baubeginn: Mai 2012                                                                                          Fertigstellung: Dezember 2012                                                                             Geschosse: 5                                                                                                            Wohneinheiten: 14                                                                                             Wohneinheitsgrößen: 80 – 120 qm                                                                    Energiestandard: Nullenergiehaus                                                                       Energieversorgung: Solarthermiezellen in den Brüstungen und Photovoltaikelemente auf dem Dach. Überschüssige Energie wird über PCM-Technologie gespeichert und in den Energieverbund eingespeist.

Das Smart Material House ist ein Thema der Moderne – die konsequente Trennung von Tragwerk, Hülle und Ausbau – auf neue Art und Weise auf. Die dabei eingesetzten Smart Materials werden zur Schaffung einer – „energieintelligenten“ – Fassade eingesetzt. Diese strukturiert sich auf mehreren Ebenen von außen nach innen: Ein begrüntes Fassadenelement dient als sommerlicher Hitzeschutz, eine Isolierverglasung dient als Wärme- und Kälteschutz und ein PCM-Vorhang wird als Kurzzeit-Wärmespeicher eingesetzt. Die Energie wird über Solarthermiezellen in den Brüstungen und Photovoltaikelemente auf dem Dach gewonnen, überschüssige thermische Energie wird mittels PCM-Technologie gespeichert und in den Nahwärmeverbund eingespeist. Erschließung und Grundrisse sind so konzeptioniert, dass eine Teilbarkeit der Wohnungen möglich ist.

Intelligente Baustoffe der Zukunft – mit den „Smart Material Houses“ zeigt die IBA Hamburg neue und intelligente Baustoffe, welche Gebäude und Fassaden dynamisch auf Veränderungen reagieren lassen. Letztere sind beispielsweise in der Natur zu finden – so können Algen in Fassaden zur Energiegewinnung genutzt werden oder flexible Photovoltaikzellen in der Gebäudehülle Einsatz finden.

Durch den Einsatz solcher Smart Materials können Energie- und Materialströme optioniert und minimiert werden und die Fassade selbst wird zum Bestandteil der Haustechnik. Aufgrund ihrer Materialbeschaffenheit können sie auf verändernde Umweltbedingungen reagieren und sich diesen anpassen.

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Soft House

Baubeginn: Januar 2012                                                                                        Fertigstellung: März 2013                                                                                        Geschosse: 3                                                                                                               Wohneinheiten: 4                                                                                                                    Häuser Wohneinheitsgrößen: je 180 qm                                                                  Energiestandard: Passivhaus                                                                                   Energieversorgung: Integrierte mobile Photovoltaikelemente in Dach- und Fassadenmembran, Wärmepumpen und Nahwärmenetz.

Eine dynamische Textilfassade prägt das Soft House. Jede der großzügigen Wohneinheiten hat einen eigenen Garten. Die im Passivhausstandard ausgeführte und innen naturbelassene Holzkonstruktion schafft lichtdurchflutete und über alle Ebenen miteinander verbundene, dreigeschossige Wohnhäuser. Architektonisch prägend ist die Textilmembran auf der Südseite des Hauses. Sie erzeugt mit den eingearbeiteten Photovoltaikzellen Energie und dient gleichzeitig als Sonnenschutz. Die dynamische Fassade reagiert flexibel, ähnlich dem Prinzip von Pflanzenblättern, die dem Sonnenlicht folgen. So können die Bewohner Lichteinfall und Aussicht regulieren. Im Sommer verschattet die Fassade die dahinterliegenden Räume; im Winter minimiert sie Energieverluste und lässt das Licht tief in die Räume einfallen.

Quellen:
http://www.iba-hamburg.de/themen-projekte/bauausstellung-in-der-bauausstellung/smart-material-houses/projekt/smart-material-houses.html
http://www.iba-hamburg.de/themen-projekte/wilhelmsburg-mitte/bauausstellung-in-der-bauausstellung/smart-material-houses/soft-house/projekt/soft-house.html

http://portal.tugraz.at/portal/page/portal/Files/i2060/images/NHB/naha_logo.jpg

(Alexandre)

Der Klimawandel und seine Probleme

Der Klimawandel ist ein nicht aufzuhaltendes Problem. Aber man kann es verlangsamen.

Durch den Klimawandel entstehen riesige nicht aufzuhaltende Umweltkatastrophen. Durch den hohen CO2-Ausstoß erwärmt sich die Umwelt Jährlich. Zwar wurde dieser verringert, jedoch ist dieser immer noch zu hoch. Dies muss schnellstens gestoppt werden, denn sonst steigt der Meeresspiegel und Städte an der Küste wird es nicht mehr geben, bzw. diese werden Überflutet sein. Durch den Klimawandel entstehen neben den Überschwemmungen auch neue Krankheitserreger oder Nahrungsmittelverknappung. Dazu kommt, dass durch den Klimawandel die Gletscher schmelzen, die Winter immer milder werden und die Sommer immer heißer werden. Hurrikans der Stufe 4 werden keine Seltenheit mehr sein. In den Tropen wird es immer weniger Niederschläge geben. Diese Folgen sind heutzutage schon spürbar. Sie machen sich durch immer mehr Waldbrände, mehr Dürren und Austrocknungen von Flüssen bereits bemerkbar.

Karikatur zum Klimawandel

Wie verlangsame ich den Klimawandel?

Um den Klimawandel zu verlangsamen müssen keine großen Opfer gebracht werden, wir müssen nur endlich mal damit anfangen etwas zu verändern. Den Klimawandel könnte man entscheidend verlangsamen, wenn man den CO2-Ausstoß verringern würde. Damit weniger CO2 in die Umwelt ausgestoßen wird kann man ganz einfach damit anfangen, generell das Auto stehen zu lassen und mit dem Fahrrad, zu Fuß oder mit Hilfe öffentlicher Verkehrsmittel sich fortzubewegen. Jedoch ist diese Methode vielen Menschen zu unbequem.

Dies war nicht die einzige Methode den Klimawandel zu verlangsamen. Anstatt täglich zu Fast Food Ketten, wie Mc Donalds oder Burger King zu gehen, könnte man sich Biofleisch kaufen und dieses zuhause zubereiten, denn bei beispielsweise Mc Donalds wird ein Burger, welcher länger als zehn Minuten da rumliegt, weggeworfen. Meiner Meinung nach muss man dies nicht unterstüzen, wenn man nachhaltig leben möchte und möglicherweise ändert Mc Donalds dieses Verhalten, wenn man das nichtmehr unterstützt.

Damit der Klimawandel verlangsamt wird müssen die Menschen sofort handeln, denn die Treibhausgase entfalten ihre Wirksamkeit noch lange, nachdem sie freigesetzt wurden. Selbst wenn wir heute aufhören würden, fossile Energieträger zu verbrennen, würde es noch einige Zeit dauern bis sich das Klima stabilisiert. Um den Klimawandel abzuschwächen sollten wir mit der Energiewende anfangen.

Die Energiewende

Als Energiewende wir die nachhaltige Energieversorgung bezeichnet. Das heißt wir brauchen eine komplett neue Energiepolitik, um den Klimawandel zu verlangsamen.

“Auf dem Weg zur vollständigen Energieversorgung durch Sonne, Wind, Wasser, Erdwärme und Biomasse müssen wir zunächst alle Einsparmöglichkeiten und Effizienzpotenziale nutzen: Gebäude müssen so gut gedämmt werden, dass sie kaum mehr beheizt werden müssen, was bei Neubauten schon problemlos möglich ist. Beim Verkehr müssen öffentliche Verkehrsmittel gefördert, neue Mobilitätskonzepte erdacht werden und der Treibstoffverbrauch von Fahrzeugmotoren drastisch reduziert werden. Effiziente Techniken gibt es schon, trotzdem werden bislang kaum sparsame Motoren produziert. Strom sollte nur noch mit der effizienten Technik der Kraft-Wärme-Kopplung produziert werden, die gleichzeitig auch Wärme liefert und so eine doppelte Energieausbeute möglich macht. Besonders der Ausbau von Nahwärmenetzen ist hierfür wichtige Voraussetzung. Unsere Energieversorgungsstruktur auf der Basis von wenigen großen Kohle-, Atom- und Gaskraftwerken muss dezentraler werden und einem intelligenten Mix von Erneuerbaren Energien weichen, der von virtuellen Schaltzentralen gesteuert wird.“

http://www.greenpeace.de/themen/klima/klimawandel/artikel/ist_der_klimawandel_noch_aufzuhalten/

Jeder Mensch kann etwas tun, um den Klimawandel zu verlangsamen und wenn es damit anfängt, dass man sich einen Burger selber macht, anstatt sich einen bei Mc Donalds zu kaufen.

Wir müssen nur langsam mal damit anfangen!

(Hendrik)